Einen Zaun selbst planen

Ein Zaun ist in erster Linie eine Grenze. Damit markiert man zum Beispiel den Übergang von Öffentlichkeit und Privatheit. Aber Zäune lassen sich auch als Verschönerungen verstehen. Wer sein Grundstück mit einem prunk- bzw. stillvollen Zaun umgarnt, hat die Blicke vieler Passanten und Nachbarn sicher auf seiner Seite. Dabei muss man nicht unbedingt auf Experten setzen oder auf Standardlösungen zurückgreifen. Vielmehr lässt sich an so einem Zaun auch ein Stück weit Selbstverwirklichung erproben - und zwar vor allem dann, wenn man diesen selbst plant. Wie aber kann das gehen? Was gibt es dabei zu beachten? Dieser Artikel klärt auf.

Ob Sie nun einen Zaun aus rein praktischen Gründen oder als dekoratives Element errichten wollen, in jedem Fall kommen Sie an einer gründlichen Planung nicht vorbei. Wollen Sie das ganze Grundstück umzäunen oder nur den vorderen Teil? Wie hoch soll der Zaun sein? Möchten Sie vielleicht auch ein Tor einbauen? Welches Material kommt für Sie bevorzugt infrage und was darf der Spaß am Ende maximal kosten? Um vorab das Auswahl- und Interessensfeld ein wenig abzustecken, macht es Sinn, sich einige Zaunmodelle und -variationen im Internet anzuschauen. Gelungene Beispiele finden Sie dort sehr schnell und unkompliziert. Schauen Sie etwa auf dieser Seite. Natürlich spricht auch nichts dagegen, verschiedene Funktionen des Zauns miteinander zu vermischen: So kann ein Zaun durchaus funktional und dennoch ästhetisch ansprechend sein. Rein technisch sind hier den Vorstellungen kaum Grenzen gesetzt. Dies trifft dann schon eher in finanzieller Hinsicht zu.

Eine wichtige Überlegung beim Planen eines Zauns betrifft, wie bereits kurz erwähnt, die Wahl des Materials. Ein Holzzaun mag vielleicht aus klassischer Sicht nahe liegen; allerdings erfordert er auch viel Pflege und hat grundsätzlich keine sonderlich lange Lebenserwartung. Bevor Sie also in Kürze erneut tief in die Tasche greifen müssen, sollten Sie sich überlegen, ob Sie sich nicht lieber für Plastik, Eisen, Stahl, Aluminium oder Bambus als Materialien entscheiden. Diese sind allesamt vergleichsweise langlebig und leicht zu pflegen. Und ferner ist es auch hier letztlich nicht verboten, verschiedene Materialien zu kombinieren. Man kann zum Beispiel durchaus einen Eisenzaun aufstellen und zugleich ein Holztor verbauen.

Haben Sie sich so in etwa auf ein Material- und Designkonzept festgelegt, dann kann es an die konkretere Planung gehen. Dafür können Sie beispielsweise eine Grundrissskizze Ihres Grundstücks anfertigen und die Zaunflächen darin maßstabsgerecht einzeichnen. So können Sie ganz genau errechnen, wie viel Meter von den einzelnen Zaunelementen Sie benötigen und was das Ganze am Ende kosten wird.

Bevor es schließlich an das Einkaufen der Einzelteile sowie die Umsetzung der Pläne geht, gilt es ferner abzuklären, ob es irgendwelche Vereinbarungen bzw. Anforderungen seitens der Gemeinde oder der Nachbarschaft gibt. Oftmals kann man sich etwa die Kosten mit den unmittelbar anliegenden Nachbarn teilen, da die Grenze ja schließlich auch eine gemeinsame ist. Hier gibt es durchaus unterschiedliche Vorgehensweisen und Konventionen. Sind alle Unklarheiten beseitig, kann es mit dem Bau losgehen. Logischerweise können Sie enorme Kosten einsparen, wenn Sie den Zaun selbst aufstellen. Gegebenenfalls kann dann natürlich auch um Mithilfe aus dem Bekanntenkreis gebeten werden.

 
 
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