Der Weg zu einem neuen Terrassendach

Auf dem Weg zu einem neuen Terrassendach kommt es auf die richtige Planung an. Ein Sommer in Deutschland kann jedes Wetter bieten, von heiß bis kalt, von trocken bis sehr regnerisch. Damit die Terrassenüberdachung jedem Wetter standhält, sind bei der Planung einige Dinge zu beachten.

Planungsschritte

Terrassen sind in den verschiedensten Ausführungen vorzufinden, da jedes Haus individuell geplant und gebaut wird. Dementsprechend ist es wichtig, das Terrassendach der Größe der Terrasse anzupassen. Oft wird nur die Fläche der Terrasse überdacht, unter der sich der Sitzplatz befindet, und das viel zu sparsam. Besser ist eine Überdachung, die ein wenig größer als die Terrassenfläche ist, wodurch zusätzlich die Fläche mehr vor Verwitterung und Vermoosung geschützt wird. Damit das Terrassendach dem im Winter anfallenden Schnee bzw. dem ganzjährig fallenden Regen trotzen kann, ist die Neigung des Daches unbedingt zu beachten. 5 bis 15 % sollte die Neigung in der Regel betragen. Auch sind das Anbringen einer Regenrinne und die Abdichtung an der Hausseite wichtige zu beachtende Faktoren.

Die Wahl des Materials für eine Terrassenüberdachung ist Geschmackssache. Es gibt Holz-, aber auch Aluminiumkonstruktionen, die mit Glasplatten oder Hohlkammerplatten, die es wiederum aus Acrylglas oder Polykarbonat gibt, eingedeckt werden. In jedem Fall ist es sinnvoll, sich hierzu verschiedene Angebote einzuholen, sich verschiedene Überdachungen anzusehen und die Preise zu vergleichen, damit es am Ende keine zu große Überraschung gibt. Um am Ende kein böses Erwachen zu erleben, sollte unbedingt vor dem Bau einer Terrassenüberdachung geprüft werden, ob eine Baugenehmigung notwendig ist. Das variiert von Ort zu Ort und von Bundesland zu Bundesland.

Sind alle notwendigen Genehmigungen eingeholt, ist klar, wie die Terrassenüberdachung gestaltet werden soll, steht der Einbau als nächster Schritt an. Da ein Terrassendach die Statik des Wohnhauses beeinflusst, denn es muss fest und fachgerecht verankert werden. Deshalb ist der Einbau durch Fachleute zu bevorzugen.

Gestaltung

Neben der ganzen baulichen Planung sollte auch die Ausgestaltung des Terrassendaches nicht vergessen werden. Je nach Wohnlage und Terrassenseite ist es wichtig, einen Windschutz und/oder einen Sonnenschutz zu integrieren. Schnell wird die Terrasse so zu einem weiteren Wohnort im Freien. Neben dem Mobiliar können auch empfindlichere Pflanzen unter dem Dach Platzfinden und die Terrasse noch wohnlicher gestalten.

 
 
|